Wein
Der Wein als Genussmittel hat eine lange geschichtliche Tradition. So wurde Wein schon im alten Ägypten bei Begräbnisfeiern ausgeschenkt beziehungsweise galt als Hauptgetränk des Pharaos im Jenseits. In der Antike von Griechenland war der Wein Mittelpunkt bestimmter Riten und Gebräuche. Des Weiteren hat der Wein auch einen tiefen religiösen Hintergrund. So zählte er schon im Mittelalter als Zeichen der Erlösung und steht heute noch sinnbildlich als Blut Christi des heiligen Abendmahls.
Weinherstellung
Wein wird aus gepressten Weintrauben gewonnen. Der dabei entstandene Saft wird auch Most genannt und enthält neben Zucker auch natürliche Hefe. Mit diesen Inhaltsstoffen wird der Gärungsprozess in Gang gesetzt und aus Most entsteht Wein. Dieser Gärungsprozess wird auch als Kelterung bezeichnet. Ausschlaggebend für die Qualität sind vor allem die Traubensorte, die Behandlung und Zusätze des Weines und wie oder wo er gelagert wird. Verwendet werden dafür meistens Fässer, Flaschen oder auch Tanks.
Die richtige Wahl beim Wein
Die Mehrheit trinkt Weißweine, aber gleichfalls Rotweine und auch Roséweine werden getrunken. Vor allem zu einem guten Essen ist der Wein eine herrliche Abrundung. Dennoch passt nicht jeder Rebensaft zu jeder Mahlzeit. So serviert man zu kalten wie warmen Vorspeisen einen trockenen, jungen Weißwein. Zu Fisch und Meeresfrüchten sollte es ein mindestens 3 Jahre alter Weißwein sein. Anders bei dunklen Fleisch. Hier darf es ruhig der etwas schwerere und gehaltvollere Rotwein sein. Zu hellem Fleisch empfiehlt sich dagegen wieder ein leichter Weißwein. Bei Desserts und Süßspeisen sollte man stets einen süßen Wein servieren, der die Nachspeise unterstreicht.





